Ein Pflanzkübel aus Metall unterscheidet sich von der Kunststoffvariante in einem Punkt, der im Sommer entscheidet: Gewicht. Sobald eine Kletterpflanze mit Rankhilfe im Topf steht, wird sie zum Segel – ein leichter Kunststoffkübel kippt beim ersten Gewitter, ein massiver bleibt stehen. Unsere Kübel entstehen aus demselben Stahl wie die übrigen Gartenelemente, in Edelrost, Schwarz pulverbeschichtet oder feuerverzinkt.
Auf Terrasse, Balkon und gepflastertem Hof, überall dort, wo nicht in den Boden gepflanzt werden kann. Für Formgehölze, die Struktur geben sollen. Für Kletterpflanzen mit Rankhilfe, wenn eine grüne Wand entstehen soll, ohne die Fassade zu berühren. Und als Paar links und rechts einer Tür, wo der Kübel selbst Teil der Gestaltung ist.
Die Serie BONA deckt fünf Größen ab – S, M, L, XL und XXL –, sodass sich Kübel gleicher Formensprache in Gruppen stellen lassen: der große als Solitär mit Kletterpflanze, die kleinen davor mit Stauden. BOLEA ist die zweite Serie im Sortiment. Dazu kommt der klassische Blumentopf 50 × 50 cm als Einzelstück und eine Reihe schmaler Blumentöpfe für Balkon und Geländer – für Wohnungen ohne Garten oft die einzige Möglichkeit, überhaupt zu bepflanzen. Die Preise beginnen bei rund 125 Euro; hohe Modelle gibt es unter anderem in 50 × 40 cm Grundfläche mit Höhen von 76, 110, 144 und 178 cm.
Erstens die Drainage: Metall ist dicht, also gehört eine Schicht Blähton oder Kies auf den Boden und ein Abzugsloch dazu – Staunässe tötet mehr Kübelpflanzen als Frost. Zweitens die Erde: strukturstabile Kübelpflanzenerde statt reiner Blumenerde, sonst sackt der Ballen im zweiten Jahr zusammen. Drittens die Größe: Lieber ein Nummer größer als zu klein – im großen Kübel trocknet der Ballen langsamer aus, was im Hochsommer den Unterschied zwischen einmal und zweimal täglich Gießen macht.
Dunkle Kübel heizen sich in praller Südsonne auf. Bei Pflanzen mit empfindlichen Wurzeln hilft ein einfacher Trick: den Pflanztopf in den Kübel stellen, statt direkt zu bepflanzen, mit ein paar Zentimetern Luft dazwischen. Das puffert die Wärme und macht den Wechsel der Bepflanzung im nächsten Jahr zur Sache von zwei Minuten.
Der Kübel selbst bleibt draußen – alle Ausführungen sind frostfest. Die Pflanze entscheidet: Immergrüne und Gehölze rücken an die Hauswand, der Ballen wird mit Vlies, Laub oder Jute geschützt, und an frostfreien Tagen wird gegossen, weil Kübelpflanzen im Winter eher vertrocknen als erfrieren. Kübel auf Füße oder Untersetzer stellen, damit sie nicht im gefrierenden Wasser stehen.
Die Kübel sind in denselben Oberflächen wie unsere Rosenbögen und Rankgitter erhältlich – wer beides kombiniert, bekommt einen Garten aus einem Guss statt einer Sammlung einzelner Stücke. Weitere Elemente finden Sie unter Gartenregale und Gartendeko.
Mindestens die Größe L der BONA-Serie oder ein hohes Modell ab 110 cm – je schwerer der Kübel, desto weniger kippt die bewachsene Rankhilfe im Wind.
Ja, alle Ausführungen. Anders als Terrakotta platzt Metall im Frost nicht.
Unbedingt – zusammen mit einer Drainageschicht. Ohne Abzug steht das Wasser und der Ballen fault.
In den ersten Monaten kann ablaufendes Wasser helle Beläge verfärben. Auf hellem Naturstein empfehlen wir die pulverbeschichtete Ausführung oder Untersetzer.