Ein Rosenpavillon aus Metall ist die dauerhafte Antwort auf den Faltpavillon, der jeden Sommer neu aufgebaut und nach dem ersten Sturm entsorgt wird. Unsere Pavillons entstehen aus massivem Eisen in eigener Fertigung, sind fest im Boden verankert und bleiben ganzjährig stehen – als begrünte Laube, als schattiger Sitzplatz oder als Blickfang am Ende einer Sichtachse.
Ein Pavillon aus Stahl ist ein Gerüst zum Begrünen, kein Dachaufbau. Er trägt Kletterrosen und Clematis, hält ein Sonnensegel und definiert einen Raum im Garten. Wer trockenen Schutz bei Starkregen sucht, braucht eine feste Bedachung; wer Schatten will, bekommt ihn ab dem dritten Jahr von der Pflanze – oder sofort von einem eingehängten Segel. Genau diese Ehrlichkeit unterscheidet einen begrünbaren Rosenpavillon vom Gartenhaus.
Der beste Platz ist windgeschützt und mit Blick zurück auf Haus oder Garten. Beim Untergrund gilt: Auf gewachsenem Boden reichen kräftige Bodenanker, bei größeren Modellen und exponierten Lagen empfehlen wir Punktfundamente unter jedem Pfosten – ein bewachsener Pavillon bietet dem Wind eine erhebliche Fläche. Auf Terrasse oder Pflaster wird über die vorhandenen Bohrungen verschraubt. Die Schrauben für den Untergrund liegen nicht bei, weil sie zum Material passen müssen.
Hier ist Platz für die kräftigen Sorten. Ramblerrosen bilden innerhalb weniger Jahre ein dichtes Dach aus Blüten, Blauregen liefert im Mai das spektakulärste Bild, das ein Garten hergibt, und Wein oder Kiwi machen aus dem Pavillon eine Laube mit Ernte. Für Farbe über die ganze Saison mischt man Kletterrosen mit Clematis der Viticella-Gruppe. Gepflanzt wird an den Pfosten, 30 bis 40 cm abgerückt; die Triebe werden in den ersten beiden Jahren locker geführt und angebunden, danach übernimmt die Pflanze.
Edelrost passt in Naturgärten und zu altem Mauerwerk; Schwarz pulverbeschichtet ist die formale, zurückhaltende Wahl; feuerverzinkt ist die haltbarste Oberfläche und die Empfehlung für dauerfeuchte Standorte. In der PREMIUM-Ausführung kommt beides zusammen: erst verzinkt, dann pulverbeschichtet, Farbe nach Wunsch. Alle Oberflächen sind wetterfest, witterungsbeständig und brauchen keine Pflege – im Gegensatz zu Holzpavillons, die alle paar Jahre gestrichen werden wollen.
Der Pavillon PIA ist unser vielseitigstes Modell: als Vierecking in 180 × 180 cm für einen runden Tisch mit vier Stühlen und in 180 × 260 cm für die lange Tafel, als Dreiecking in 180 × 110 cm und 110 × 260 cm für Ecken und schmale Grundstücke – eine Form, die im Handel selten zu finden ist und genau dort passt, wo ein quadratischer Pavillon nicht hineingeht.
Der Pavillon ALEX in 200 × 200 cm nimmt die Ornamentik der gleichnamigen Rosenbögen auf – die richtige Wahl, wenn im Garten bereits ALEX-Bögen stehen. Der Pavillon THESSA mit 145 × 215 cm ist der kompakte Rechteckpavillon für kleinere Terrassen.
Der Pavillon FERRUM ist der runde Klassiker – erhältlich mit Ø 280 cm und Ø 370 cm. Für ihn fertigen wir passende Seitenwände FERRUM, mit denen sich der offene Rundbau schrittweise zu einem geschlossenen Gartenraum ergänzen lässt: Wind- und Sichtschutz auf der Wetterseite, offene Seite zur Aussicht.
Für vier Personen an einem runden Tisch genügt eine Grundfläche um 180 × 180 cm – das entspricht PIA 4-Ecking. Für sechs bis acht Personen an einer langen Tafel rechnen Sie mit 180 × 260 cm. Der runde FERRUM mit Ø 280 cm nimmt eine gemütliche Sitzgruppe auf, die Variante mit Ø 370 cm eine große Runde mit Abstand zu den Pfosten. Als Faustregel für die Wirkung im Garten: Die Grundfläche sollte höchstens ein Zehntel der frei einsehbaren Rasenfläche einnehmen, sonst kippt das Verhältnis. Und rechnen Sie den Bewuchs mit – Ranken hängen mit den Jahren nach unten, unter 220 cm lichter Höhe wird es später eng.
Die Pavillons kommen zerlegt und werden vor Ort verschraubt; Verbindungsschrauben liegen bei, Spezialwerkzeug ist nicht nötig. Sinnvoll sind zwei Personen und ein ebener Untergrund zum Vormontieren. Die Reihenfolge: Pfosten stellen und lose verbinden, Dachkonstruktion auflegen, alles ausrichten, erst dann fest anziehen und verankern. Wer die Anker vor dem Ausrichten setzt, korrigiert hinterher mühsam.
Bis die Begrünung trägt, übernimmt ein eingehängtes Sonnensegel den Schatten – wasserabweisende Segel halten auch leichten Regen ab, ersetzen aber kein festes Dach. Für den FERRUM gibt es passende Seitenwände aus demselben Material; sie geben Sichtschutz, brechen den Wind und bieten Kletterpflanzen zusätzliche Fläche zum Klettern. Alternativ lassen sich Rankgitter zwischen die Pfosten setzen. So entsteht Schritt für Schritt aus einem offenen Gerüst ein geschlossener Gartenraum – in dem Tempo, das zum Budget passt.
Ein Pavillon ist ein Ziel: ein Rundbau oder Vieleck zum Verweilen. Ein Laubengang ist linear und zum Durchgehen gedacht. Eine Pergola überdacht eine bestehende Terrasse. Die drei ergänzen sich gut – ein Gang, der auf einen Pavillon zuläuft, ist die klassische Gartenkomposition. Wer kleiner anfangen möchte, beginnt mit einem Rosenbogen oder einem Rosenbogen mit Bank.
Nicht von sich aus – er ist ein Gerüst zum Begrünen oder für ein Sonnensegel. Wer eine feste Bedachung möchte, sprechen Sie uns an; das lösen wir in der Maßanfertigung.
Nein. Massiveisen bleibt ganzjährig stehen – anders als Faltpavillons, die jeden Herbst ins Trockene müssen.
Starkwüchsige Kletterrosen und Ramblerrosen wie Bobbie James – am Pavillon ist Platz für Sorten, die am einzelnen Bogen zu groß wären.
Für vier Personen 180 × 180 cm, für sechs bis acht 180 × 260 cm oder der runde FERRUM mit Ø 280 bis 370 cm. Die genauen Maße stehen bei jedem Modell.
Ja, für den Pavillon FERRUM fertigen wir passende Seitenwände – als Sicht- und Windschutz und als zusätzliche Kletterfläche.
Ja – den Pavillon PIA gibt es als Dreiecking in 180 × 110 cm und 110 × 260 cm, für Grundstücksecken und schmale Flächen.
Ja – Durchmesser, Höhe, Form und Ausführung nach Ihren Vorgaben, auf Wunsch mit passendem Laubengang. Anfrage an info@rosenbogen-gartenkunst.de.